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Bericht: Samsung lässt Teile von Nvidias Spezialspeicher beim Rivalen TSMC fertigen

Für Nvidias neuen KI-Speicher NVHBM soll Samsung erstmals mit Konkurrent TSMC zusammenarbeiten. Das meldet eine Seouler Wirtschaftszeitung unter Berufung auf Branchenkreise.

Samsung-Halbleiterwerk Pyeongtaek (Archivbild)

Archivbild · Foto: The White House / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Samsung Electronics will laut einem Bericht der Seoul Economic Daily vom Sonntag den sogenannten Basischip seines neuen Spezialspeichers für Nvidia im 3-Nanometer-Verfahren des taiwanischen Rivalen TSMC herstellen lassen. Es wäre die erste Zusammenarbeit der beiden Konzerne bei der Fertigung von HBM-Speicher, der für KI-Rechenzentren entscheidend ist. Die Zeitung beruft sich auf ungenannte Branchenquellen, die Nachrichtenagentur Reuters griff den Bericht auf. Offizielle Stellungnahmen von Samsung, TSMC oder Nvidia gab es zunächst nicht.

Nvidia hatte den maßgeschneiderten Speicher NVHBM, der auf dem HBM4E-Standard basiert, im August vorgestellt. Der Basischip enthält Nvidias eigenen Speicher-Controller. Laut dem Bericht verlangt Nvidia von allen drei Lieferanten – Samsung, SK hynix und Micron –, diesen Chip bei TSMC fertigen zu lassen und für die Speicherschichten einheitlich die sechste DRAM-Generation (1c) zu nutzen. Ziel sei eine gleichbleibende Leistung und weniger Prüfaufwand.

Bisher fertigt Samsung Speicher- und Logikteile aus einer Hand. Für Standard-HBM und Sonderanfertigungen für andere Kunden wie AMD soll das laut Bericht so bleiben. Samsung prüfe zudem, ob die eigene Chipfertigung einspringen könne, falls die Nachfrage die Kapazität von TSMC übersteige.

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