Chrissi – „I Hate You Don't Leave Me !“ im Test: Liebeskummer mit Augenzwinkern
Die Sängerin aus Essex legt ihr Debütalbum vor: Motown-Glanz trifft auf Hip-Hop der 2000er. Das NME ist begeistert und spricht von einem erhabenen Debüt.
Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Video zur Single: YouTube · Chrissi · youtube.com
Single: I HATE YOU DON'T LEAVE ME !
Chrissi hat am 16. Oktober bei Black Butter Records ihr Debütalbum „I Hate You Don't Leave Me !“ veröffentlicht. Produziert hat Pera, der schon mit Anderson .Paak und Conan Gray gearbeitet hat. Als Einflüsse nannte die Sängerin aus Essex laut Clash unter anderem The Supremes, Nat King Cole, Labi Siffre und den Soca ihrer trinidadischen Kindheit. Vorab erschienen unter anderem „The Scariest Part !“, „One In Five !“ und der Titelsong.
Über den Titelsong sagte Chrissi, er handle von Co-Abhängigkeit und ihrer Unfähigkeit, etwas loszulassen, „without leaving claw marks“. Das Album erzählt von einer Trennung, Selbstzweifeln und dem Alltag als Frau, inklusive der Frage nach Sicherheit – aber mit Humor und Wärme.
NME-Autorin Puah Ziwei nennt die Platte ein „sublime debut album“ und lobt die Mischung aus Motown-Sound und Hip-Hop der 2000er. Sie hört darin eine ironische Neubewertung des Moments, in dem man ganz unten ankommt, und gestärkt wieder aufsteht. Den Opener „Pucker Up !“ zählt sie zu den eingängigsten Songs.
