Nach GT-Rennen in Portimão: Verstappen stellt sich gegen Hass auf Teamkollege Lulham
Durchfahrtsstrafe, Aufholjagd von Platz 24 auf Rang neun – und danach Anfeindungen im Netz: Max Verstappen verteidigt seinen GT-Teamkollegen Chris Lulham.

Archivbild · Foto: Liauzh / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Max Verstappen hat die rennfreie Woche der Formel 1 erneut für einen Ausflug in den GT-Sport genutzt. Beim dreistündigen Saisonfinale des GT World Challenge Europe Endurance Cup im portugiesischen Portimão teilte sich der Red-Bull-Pilot am Samstag den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 seines eigenen Teams Verstappen Racing mit Ben Barnicoat und Chris Lulham. Barnicoat und Lulham hatten das Auto bis auf Rang sechs nach vorn gebracht, ehe Lulham bei einem Überholversuch den Mercedes mit der Nummer 48 umdrehte. Die Rennkommissare verhängten eine Durchfahrtsstrafe.
Verstappen übernahm für den letzten Stint auf Platz 24 und kämpfte sich laut RacingNews365 noch bis auf Rang neun nach vorn – unter anderem mit einem späten Manöver gegen Arthur Leclerc, den Bruder von Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Den Sieg holte der Mercedes mit der Nummer 17. Die Strafe nannte Verstappen nach Angaben von PlanetF1 „verdient“.
Nach dem Rennen wurde Lulham in sozialen Netzwerken persönlich angegriffen. Verstappen reagierte auf Instagram: „Jeder kann seine Meinung dazu haben, was auf der Strecke passiert ist, aber diese persönlichen Angriffe sind nicht in Ordnung.“ Lulham habe einen starken Stint gezeigt, Fehler könnten passieren. „Für diese Art von Beschimpfungen gibt es in unserem Sport und auch sonst nirgendwo Platz“, schrieb der viermalige Weltmeister (zitiert nach RacingNews365, übersetzt). In der Formel 1 geht es am kommenden Wochenende in Austin weiter.
