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Linken-Chefin Schwerdtner in Hagen: Antisemitismus-Vorwurf wird „instrumentalisiert“

Bei der NRW-Linken weist Parteichefin Schwerdtner Vorwürfe gegen ihre Partei zurück. Nach dem Berliner Wahlsieg hofft die Linke auch in NRW auf den Wiedereinzug in den Landtag.

Archivbild (2025): Linken-Vorsitzende Ines Schwerdtner

Archivbild · Foto: Olaf Krostitz / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Linken-Bundeschefin Ines Schwerdtner hat Antisemitismus-Vorwürfe gegen ihre Partei scharf zurückgewiesen. Bei der Landesvertreterversammlung der nordrhein-westfälischen Linken in Hagen sagte sie am Samstag nach dpa-Angaben: „Sie greifen uns an, weil wir uns für das Völkerrecht und für die Menschen in Palästina einsetzen.“ „Es ist ekelhaft, dass sie den Antisemitismus instrumentalisieren, um uns im politischen Geschäft schlechtzumachen“, sagte Schwerdtner.

Die Gegner fahren laut Schwerdtner eine „Hetzkampagne“, weil sich die Partei „mit den Reichen und Mächtigen“ und mit Immobilienkonzernen anlege. In Berlin war die Linke bei der Abgeordnetenhauswahl vor rund einem Monat mit deutlichem Abstand stärkste Kraft geworden. „Was in Berlin funktioniert hat, das ist doch kein Sonderweg“, sagte Schwerdtner.

In Nordrhein-Westfalen wird am 25. April 2027 ein neuer Landtag gewählt. Nach Umfragen hat die Linke gute Chancen, erstmals seit 15 Jahren wieder ins Landesparlament einzuziehen; eine am Freitag veröffentlichte INSA-Umfrage sieht sie bei zehn Prozent. Die Vorwürfe gegen die Partei hatten sich zuletzt vor allem an der Berliner Abgeordneten Vanessa Emde entzündet, mit der es laut Berliner Linke-Führung keine „gemeinsame Arbeitsgrundlage“ mehr gibt.

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