Urwerk baut eine Uhr, die sich jede Stunde neu zusammensetzt
Bei der UR-300 Time Quantum tragen vier dreiseitige Prismen die zwölf Stunden. Zu jeder vollen Stunde springt das T-förmige Gestell um 72 Grad weiter und ordnet sich neu.

Symbolbild · Foto: Time Maven at English Wikipedia / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
Die Genfer Uhrenmarke Urwerk hat am 15. Oktober die UR-300 Time Quantum vorgestellt, eine neue Variante ihrer „wandernden Stunden“; die Marke wurde 1997 gegründet. Hier trägt ein T-förmiges Gestell aus zwei Balken vier dreiseitige Prismen, auf die sich die zwölf Stunden verteilen. Die aktuelle Stunde wandert über einen 108 Grad weiten Bogen mit einer Minutenskala von 0 bis 60.
Zur vollen Stunde springt das Gestell nach vorn, dreht sich um 72 Grad und baut sich neu auf. Die Sekunden zeigen drei Zeiger, die jeweils 20 Sekunden über 120 Grad abdecken. Das Gehäuse aus Titan misst 45,2 mal 58,8 Millimeter bei 18,25 Millimetern Höhe. Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber UR-30.01V mit 44 Stunden Gangreserve.
„Die Welt des Atoms ist faszinierend, weil sie in einem Zustand ständigen, vorübergehenden Gleichgewichts existiert“, sagt Mitgründer und Uhrmacher Felix Baumgartner. Die Uhr erscheint in naturbelassenem Titan und in einer schwarz beschichteten AlTiN-Version, jeweils limitiert auf 25 Stück.
