Beschlagnahmte Tonaufnahmen: „Zeit“-Chef widerspricht Gericht – Brosda will Klärung
Nach der Beschlagnahme von Aufnahmen einer „Zeit“-Journalistin im Zusammenhang mit dem Block-Prozess sprechen Medien und Verbände von einem Angriff auf die Pressefreiheit.

Symbolbild · Foto: Ajepbah / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de (zugeschnitten und skaliert)
Die Beschlagnahme von Tonaufnahmen einer Journalistin der Wochenzeitung „Die Zeit“ im Zusammenhang mit dem Block-Prozess in Hamburg sorgt für Kritik. Medien und Verbände, darunter „Der Spiegel“ und die „Süddeutsche Zeitung“, erklärten sich solidarisch und sprechen von einem Angriff auf die Pressefreiheit.
Chefredakteur Giovanni di Lorenzo widersprach der Darstellung des Landgerichts Hamburg, eine Journalistin des Ressorts „Zeit Verbrechen“ habe das Material freiwillig herausgegeben. Hamburgs Mediensenator Carsten Brosda (SPD) forderte eine rechtliche Klärung des Vorgangs.
