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Mit 163 Stimmen: Deutschland zieht 2027 wieder in den UN-Menschenrechtsrat ein

Die UN-Vollversammlung hat Deutschland für 2027 bis 2029 in den Menschenrechtsrat gewählt. Außenminister Wadephul hatte zuvor um den Sitz geworben: Deutschland müsse „Anwalt“ der Leidenden sein.

Symbolbild: Saal des UN-Menschenrechtsrats in Genf mit der bunten Deckenskulptur

Symbolbild · Foto: US Mission Geneva / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Deutschland ist ab 2027 wieder Mitglied im UN-Menschenrechtsrat. Die Vollversammlung in New York wählte die Bundesrepublik am Dienstag mit 163 Stimmen für die Amtszeit 2027 bis 2029. Für die beiden Westeuropa zustehenden Sitze hatten sich nur Deutschland und Irland beworben, die Wahl galt daher als praktisch sicher. Insgesamt wurden 15 neue Mitglieder bestimmt.

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hatte am Rande einer Sicherheitskonferenz in Warschau für die Kandidatur geworben. „Deutschland muss Anwalt sein all der Menschen“, die leiden, sagte er; der Schutz der Menschenrechte müsse Priorität bleiben. Deutschland gehörte dem Rat bereits von 2023 bis 2025 an und hatte nach Angaben des Auswärtigen Amts seit dessen Gründung vor 20 Jahren fünfmal einen Sitz mit Stimmrecht.

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