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50 Jahre Super-Protonen-Synchrotron: CERNs Allrounder bringt Teilchen in Fahrt

Seit 1976 beschleunigt das SPS am CERN Teilchen – heute als letzte Stufe vor dem LHC. Mit ihm gelang 1983 die Entdeckung der W- und Z-Bosonen. Nun feierte das CERN den 50. Geburtstag.

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Foto: Gillis / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · CERN · youtube.com

Das Super-Protonen-Synchrotron (SPS), der zweitgrößte Beschleuniger des Forschungszentrums CERN bei Genf, ist 50 Jahre alt. Bei einem Symposium am 8. Oktober feierte das CERN das Jubiläum und zeigte ein neues Video zur Geschichte der Anlage. Als offizielles Inbetriebnahmedatum gilt der 17. Juni 1976, als das SPS eine Energie von 400 Gigaelektronenvolt (GeV) erreichte. Der Ringtunnel ist 6,9 Kilometer lang und verläuft unter der französisch-schweizerischen Grenze.

In fünf Jahrzehnten hat das SPS Protonen, Antiprotonen, Elektronen, Positronen sowie Sauerstoff- und Bleiionen beschleunigt – als Beschleuniger, als Teilchenkollisionsanlage und als Vorbeschleuniger. Größter Erfolg war 1983 die Entdeckung der W- und Z-Bosonen durch die Experimente UA1 und UA2, als das SPS Protonen und Antiprotonen kollidieren ließ. Carlo Rubbia und Simon van der Meer erhielten dafür 1984 den Physik-Nobelpreis. Laut CERN trug die Anlage auch zur Entwicklung von Technologien wie dem Touchscreen bei.

Heute ist das SPS die letzte Vorstufe für den Large Hadron Collider (LHC): Es bringt Protonen von 26 auf 450 GeV, bevor der LHC sie weiter beschleunigt. Daneben versorgt es Experimente mit festem Ziel wie COMPASS, NA61/SHINE und NA62 mit Teilchenstrahlen.

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