Sanierung des Djulino-Passes: 31 Kilometer für rund 42 Millionen Euro
Regionalminister Iwan Schischkow rechnet mit etwa anderthalb Jahren Bauzeit. Die wichtige Ausweichroute zwischen Burgas und Warna soll befahrbar bleiben.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Am Samstag hat der zweite Abschnitt der Sanierung der Straße über den Djulino-Pass in der Region Burgas begonnen. Das Teilstück ist 31 Kilometer lang, die Investition beläuft sich auf rund 42 Millionen Euro, berichtete der Staatssender BNT. Die Straße verbindet Burgas mit dem Pass und dient als Alternative zur Hauptverbindung Burgas–Warna.
Nach Angaben von Regionalminister Iwan Schischkow sollen die Arbeiten etwa anderthalb Jahre dauern. Die Straße sei regional wichtig, besonders in der Touristensaison, und hätte längst erneuert werden müssen, sagte er. Die erste Ausschreibung für die Planung lief bereits 2018; seitdem wurden die Arbeiten mehrfach begonnen und wieder gestoppt.
Ursprünglich war eine Vollsperrung geplant. Wegen der Sommersaison soll der Verkehr nun geregelt geführt werden, sodass die Strecke offen bleibt. Anwohner hatten sich wiederholt über den schleppenden Fortschritt beklagt.
