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Kamerun: Familien fordern von Russland Rückkehr ihrer an die Front geschickten Männer

Angehörige angeworbener Kameruner zogen zur russischen Botschaft in Jaunde. Laut einem Bericht wurden mindestens 1417 Afrikaner für Russlands Armee rekrutiert, mehr als 300 starben.

Symbolbild: Das Star Building an einer Straße in Jaunde, Kamerun

Symbolbild · Foto: Ryanvanhuyssteen / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

In Kamerun verlangen Familien von Männern, die für Russland in der Ukraine kämpfen sollten, deren Rückkehr. Die Gruppe „Bringt unsere Söhne und Brüder zurück“ zog am Mittwoch in einem friedlichen Marsch zur russischen Botschaft in Jaunde. Mitgründer Paul Sylvain Yede forderte Russland und Kamerun auf, alles zu tun, um das verdeckte Anwerbenetz zu zerschlagen.

Laut einem Bericht des Kollektivs All Eyes on Wagner wurden mindestens 1417 Afrikaner für die russische Armee angeworben, mehr als 300 sollen gestorben sein. Die Männer seien mit Jobversprechen nach Russland gelockt und dann an die Front geschickt worden. Catherine Djock weiß seit neun Monaten nicht, ob ihr Mann noch lebt, der für Küchenarbeit nach Russland gereist war. Eine Reaktion beider Regierungen wird in dem Bericht nicht genannt.

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