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Iran-Krieg: Trump schließt Angriff „heute“ aus – US-Militär hält Pläne bereit

Das Zentralkommando soll Optionen für neue Angriffe nach den Midterms ausgearbeitet haben. Teheran erklärt, Botschaften liefen weiter über Vermittler.

US-Präsident Donald Trump hat einen unmittelbaren Angriff auf Iran vorerst ausgeschlossen. „Nein. Es wird heute keinen Angriff geben“, sagte er am Sonntag laut CBS News. Zuvor hatte er im Sender Fox News offengelassen, ob er ein Abkommen schließe oder Iran „erledige“. Nach einem Bericht der Zeitung „The Hill“, den Al Jazeera aufgreift, hat das US-Zentralkommando Centcom Optionen für neue Angriffe ausgearbeitet, die auf Anordnung des Weißen Hauses umgesetzt werden könnten. Im Blick ist demnach die Zeit nach den Kongresswahlen am 3. November.

Die USA verlegen laut Al Jazeera bis Ende November die Flugzeugträgergruppe um die USS Theodore Roosevelt, rund 10.000 zusätzliche Soldaten und die 13. Marine Expeditionary Unit in den Nahen Osten. Centcom-Chef Admiral Brad Cooper sagte laut CBS, in sechs Monaten hätten mehr als 3.000 Handelsschiffe die Straße von Hormus mit Unterstützung des US-Militärs passiert. Zugleich ist der Oktober laut Al Jazeera mit mehr als 120 gemeldeten Angriffen auf Schiffe der schlimmste Monat seit Kriegsbeginn im Februar.

Teheran signalisiert Gesprächsbereitschaft und Härte zugleich. Außenamtssprecher Esmail Baghaei sagte laut CBS, die Diplomatie sei nicht beendet, Botschaften würden über Vermittler mit den USA ausgetauscht. Außenminister Abbas Araghchi erklärte: „Ob Krieg oder nicht, unsere Politik bleibt dieselbe.“ Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus informierten Kreisen wollen sich zudem Vertreter der Staaten des sogenannten Mekka-Pakts in Teheran mit iranischen Vertretern treffen; Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

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