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Wände wie Wüstendünen, Parkett wie Korbgeflecht: De Beers baut New Yorker Laden um

Der Juwelier hat sein Geschäft an der Madison Avenue nach Motiven aus Namibia und Botswana neu gestaltet – mit Kimberlit-Installation und Venini-Leuchter.

Titelgrafik TERRA WORLD NEWS: Wände wie Wüstendünen, Parkett wie Korbgeflecht: De Beers baut New Yorker Laden um

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Die Schmuckmarke De Beers London hat ihr Geschäft an der New Yorker Madison Avenue umgebaut und wiedereröffnet. Die 2016 eröffnete Boutique misst rund 2.156 Quadratfuß, etwa 200 Quadratmeter. Das Konzept stammt laut InStore aus dem Pariser Laden an der Rue de la Paix und wurde laut WWD danach in Hongkong eingeführt. Die Fassade trägt eine skulpturale Welle, die an die Küste Namibias erinnert, wo Meeresströmungen Diamanten freilegen. Goldfarbene Wände zitieren die Dünen, das Eichenparkett traditionelle Korbflechterei aus Botswana.

Am Eingang steht eine Kimberlit-Installation des niederländischen Künstlers Ward Strootman – Kimberlit ist das vulkanische Gestein, in dem Diamanten vorkommen. Ein Kronleuchter von Venini hat Glasprismen in Form von Rohdiamanten, die südafrikanische Künstlerin Sarah Heinemann schuf eine 1,78 Meter hohe Skulptur aus Bronze und Hartgestein. Ein Beratungsraum namens „The Library“ ist einem Londoner Stadthaus in Mayfair nachempfunden, mit Chesterfield-Sofa und Stoffen von Liberty. Das Obergeschoss dient für Ausstellungen und Veranstaltungen.

„Retail is one of the key drivers of our transformation“, sagte Markenchefin Emmanuelle Nodale WWD. Seit dem Umbau verzeichne der Laden ein deutlich zweistelliges Wachstum, Ende 2026 sollen es weltweit 24 Geschäfte sein. 2027 soll das Konzept an mehreren Standorten in China starten, Südkorea und Japan gelten als weitere Märkte. Parallel zeigt die Marke mit der Kollektion „Vibrations“ erstmals Diamanten im Cabochon-Schliff in ihrer Haute Joaillerie – nach fünf Jahren Entwicklung.

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