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Nach Platzverweis gegen Union: Augsburgs Juma Bah rassistisch beleidigt und bedroht

Der FC Augsburg meldet rassistische Beleidigungen und Todesdrohungen gegen Verteidiger Juma Bah nach dem 1:1 gegen Union Berlin. Der Klub will Anzeige erstatten, auch Union stellt sich hinter ihn.

Stadion des FC Augsburg bei einem Spiel (Archivbild)

Archivbild · Foto: PuDDing2k9 / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Nach dem 1:1 gegen den 1. FC Union Berlin ist Augsburgs Verteidiger Juma Bah im Internet rassistisch beleidigt und mit dem Tod bedroht worden. „Heute wurde unser Spieler Juma Bah auf Instagram auf widerwärtigste Weise rassistisch beleidigt und mit dem Tod bedroht“, teilte der FC Augsburg am Samstagabend mit. Auch seine Familie sei bedroht worden. „Wir sind erschüttert über diesen Hass“, schrieb der Klub, der den Vorfall konsequent zur Anzeige bringen und alle rechtlichen Schritte prüfen will.

Der 20-Jährige, seit September von Manchester City ausgeliehen, hatte in der 63. Minute nach einem Foul an András Schäfer die Rote Karte gesehen. Kapitän Jeffrey Gouweleeuw veröffentlichte ein Foto von Bah mit den Worten „NO to racism.“ Union Berlin teilte die Stellungnahme und kommentierte: „Wichtiges Statement!“

Sportlich war es ein turbulentes Spiel: Union spielte nach einer Notbremse von Felix Uduokhai gegen Michael Gregoritsch bereits ab der 19. Minute zu zehnt. Han-Noah Massengo köpfte Augsburg in der 71. Minute in Führung, Janik Haberer glich drei Minuten später aus. Union tritt am Dienstag in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim 1. FC Köln an.

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