WBO lehnt Bentleys Einspruch ab: Pflichtkampf gegen Hernández oder Titel weg
Die WBO hat den Einspruch von Mittelgewichts-Weltmeister Denzel Bentley zurückgewiesen. Er muss als Nächstes gegen Yoenli Hernández boxen – sonst droht laut The Ring die Aberkennung.

Archivbild · Foto: Daniel from Glasgow, United Kingdom / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der Beschwerdeausschuss der WBO hat den Einspruch von Denzel Bentley abgewiesen und die angeordnete Pflichtverteidigung gegen Yoenli Hernández bestätigt. „Bentley MUSS als Nächstes gegen Hernández boxen“, erklärte WBO-Präsident Gustavo Olivieri laut Boxing Wire. Beide Lager haben demnach 24 Stunden Zeit, ihre Zustimmung zu bestätigen.
Bentley (22-3-1, 18 K.-o.) wollte am 7. November in der Londoner Copper Box Arena gegen den auf Platz sechs geführten Shane Mosley Jr. antreten – es wäre sein erster Kampf für Zuffa Boxing. Laut The Ring würde ihm der Titel bei diesem Kampf sofort aberkannt; dann würde Hernández (11-0, 9 K.-o.) um den vakanten Gürtel boxen.
Bentley hatte zuvor Sky Sports gesagt: „Ich will den Titel weder niederlegen noch aberkannt bekommen.“ Beim Purse Bid im September hatte Warriors Boxing als einziger Bieter das Mindestgebot von 200.000 Dollar abgegeben.
