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Drei Starts in kurzer Folge: NASA hält an Artemis III 2027 und Mondlandung 2028 fest

NASA-Chef Isaacman will das Mondprogramm im Apollo-Tempo vorantreiben: Artemis III soll im Sommer 2027 im Erdorbit das Andocken an die Mondlander von SpaceX und Blue Origin testen.

Archivbild: Die SLS-Rakete startet am 1. April 2026 die Mission Artemis II vom Kennedy Space Center

Archivbild · Foto: U.S. Space Force photo by Robert Mason / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hält an ihrem Zeitplan für die Rückkehr zum Mond fest. Bei einer Pressekonferenz am Freitag im Kennedy Space Center in Florida sagte NASA-Chef Jared Isaacman nach Angaben der Nachrichtenagentur AP, die Mission Artemis III liege weiterhin auf Kurs für einen Start im kommenden Sommer. Die rund zweiwöchige Mission mit vier Astronauten bleibt im Erdorbit: Die Orion-Kapsel soll dort das Andocken an die Mondlander von SpaceX und Blue Origin erproben. Dafür sind laut AP drei Starts von Cape Canaveral in kurzer Folge nötig.

Die erste bemannte Mondlandung seit Apollo 17 im Jahr 1972 ist weiter für 2028 mit Artemis IV geplant. Welcher Lander dafür eingesetzt wird, will die NASA so lange wie möglich offenlassen und vom Entwicklungsstand abhängig machen. Laut einem Bericht von Tech Insider strebt die Behörde zudem an, die Großrakete SLS künftig etwa alle zehn Monate statt alle drei Jahre fliegen zu lassen. Die Booster für Artemis III sind laut einem NASA-Beitrag vom 13. Oktober bereits gestapelt. Artemis-Programmmanager Jeremy Parsons lobte das Tempo bei SpaceX: „We're seeing lots of hardware, lots of quick changes, and an absolute blistering pace of production.“

Isaacman begründete die Eile mit dem Wettlauf mit China, das laut Newsweek noch vor 2030 Menschen auf dem Mond landen will. Die NASA greife auf ein bewährtes Vorgehen zurück: „It's a playbook this agency knows really well, the same playbook that went from Apollo 7 splashdown to Apollo 11 in just nine months“, sagte er. Ziel sei mehr als eine bloße Rückkehr: „This will not be a repeat of flags and footprints.“ Geplant ist eine Mondbasis nahe dem Südpol. Die Sicherheit werde nicht vernachlässigt, betonte die Behörde; Bürokratie und Entscheidungswege sollten aber gestrafft werden.

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