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Quantenrechner für die Hochschule: Telefónica und IQM bringen ersten Rechner nach Madrid

Ein supraleitender Quantencomputer vom Typ IQM Spark soll noch vor Jahresende an der Technischen Universität Madrid stehen – offen für Unis, Kliniken und Start-ups.

Archivbild: Das Rektorat der Technischen Universität Madrid (UPM)

Archivbild · Foto: Luis García (Zaqarbal) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 es (zugeschnitten und skaliert)

Der spanische Telekomkonzern Telefónica und der finnische Hersteller IQM Quantum Computers wollen der Region Madrid ihren ersten Quantencomputer liefern. Wie beide Unternehmen am Freitag mitteilten, soll ein supraleitendes System vom Typ IQM Spark noch vor Ende 2026 an der Technischen Universität Madrid (UPM) installiert werden. Der kompakte Rechner ist für Forschung, Lehre und frühe Entwicklungsarbeit gedacht; die Zahl der Qubits nannten die Partner nicht. Nutzen sollen ihn nach Angaben von Telefónica Hochschulen, Krankenhäuser, Forschungszentren und Start-ups, die damit direkt an echter Hardware Quantenalgorithmen entwickeln und testen können.

Es ist nicht das erste Projekt der beiden Partner in Spanien: Bereits zwei IQM-Systeme hatte Telefónica an das Supercomputing-Zentrum CESGA in Galicien im Nordwesten des Landes geliefert. IQM-Chef und Mitgründer Jan Goetz sagte laut The Quantum Insider: „Quantum computing becomes truly valuable when it moves beyond remote laboratory environments.“ Telefónica beschäftigt sich auch mit der Absicherung gegen künftige Quantenrechner: Nach eigenen Angaben ist der Konzern der erste Netzbetreiber in Spanien, der die Verbindungen zwischen seinen Rechenzentren mit Post-Quanten-Kryptografie schützt. Mit IBM hatte Telefónica bereits im Januar 2025 eine Zusammenarbeit zu quantensicherer Verschlüsselung vereinbart.

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