Berliner Polizei löst Personenschutz-Kommando an US-Botschaft auf
Die Beamten sollen laut „Bild“ im Dienst Alkohol getrunken haben. Ein Polizeisprecher bestätigte dienstrechtliche Maßnahmen, die US-Botschaft äußerte sich zunächst nicht.

Archivbild · Foto: Times / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Berliner Polizei hat ein Personenschutz-Kommando aufgelöst, das an der Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin eingesetzt war. Gegen die beteiligten Beamten seien „dienstrechtliche Maßnahmen“ eingeleitet worden, bestätigte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung über den Fall berichtet. Nach deren Darstellung sollen die deutschen Personenschützer während ihres Dienstes an der Botschaft Alkohol getrunken haben. Die Polizei bestätigte diesen konkreten Vorwurf nach den vorliegenden Angaben nicht ausdrücklich; es handelt sich um mutmaßliches Fehlverhalten.
Wie viele Beamte betroffen sind und wie lange das mutmaßliche Fehlverhalten andauerte, ist bislang nicht bekannt. Eine offizielle Stellungnahme der US-Botschaft lag zunächst nicht vor. Für die betroffenen Polizisten gilt bis zum Abschluss der dienstrechtlichen Prüfung die Unschuldsvermutung. Der Schutz diplomatischer Vertretungen in der Hauptstadt gehört zu den Aufgaben der Berliner Polizei.
