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Barclays streicht rund 5.000 Stellen – Künstliche Intelligenz soll Kosten senken

Die britische Großbank baut etwa fünf Prozent ihrer Belegschaft ab, vor allem in Unterstützungsfunktionen. Der Quartalsgewinn steigt um zwölf Prozent, bleibt aber leicht unter den Erwartungen.

Archivbild: Hochhäuser in Canary Wharf in London, rechts die Barclays-Zentrale

Archivbild · Foto: David Jones from Isle of Wight, United Kingdom / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die britische Großbank Barclays will bis Ende 2026 rund 5.000 Stellen abbauen, etwa fünf Prozent ihrer weltweiten Belegschaft. Rund 1.000 Stellen fielen nach Angaben der Zeitung City AM bereits im ersten Halbjahr weg. Betroffen sind vor allem Unterstützungs- und Verwaltungsfunktionen, darunter auch Entwickler. Hintergrund ist laut der Nachrichtenagentur dpa-AFX der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz.

Bankchef C.S. Venkatakrishnan sagte, die Stellen verteilten sich über die ganze Bank und beträfen vor allem operative Tätigkeiten. KI sei dabei „das Sahnehäubchen, nicht der Kuchen“. Barclays will von 2026 bis 2028 insgesamt mehr als zwei Milliarden Pfund einsparen und die Eigenkapitalrendite bis 2028 auf über 14 Prozent steigern; bisher liegt sie in diesem Jahr bei 13,8 Prozent.

Im dritten Quartal stieg der Vorsteuergewinn um zwölf Prozent auf 2,3 Milliarden Pfund, Analysten hatten im Schnitt 2,4 Milliarden erwartet. Das Investmentbanking verfehlte mit Erträgen von 3,1 Milliarden Pfund die Prognosen: Der Aktienhandel legte um 47 Prozent zu, der Anleihehandel brach um 19 Prozent ein. Zudem kündigte die Bank Aktienrückkäufe über 500 Millionen Pfund an.

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