Erdbeben in Tibet: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte
Das Beben der Stärke 7 traf am Donnerstagabend den Kreis Baqen in der Region Nagqu. Laut Xinhua ist es das stärkste Erdbeben in China seit Januar 2024.

Archivbild · Foto: Luo Shaoyang from Beijing, China / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Bei dem schweren Erdbeben im Norden Tibets sind nach Angaben der chinesischen Staatsagentur Xinhua mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. 32 weitere wurden verletzt, elf von ihnen schwer, wie Xinhua unter Berufung auf die Katastrophenschutzbehörde der Stadt Nagqu meldete. Das Beben der Stärke 7 ereignete sich am Donnerstag um 22:33 Uhr Ortszeit (16:33 Uhr MESZ).
Das Epizentrum lag nach Angaben des chinesischen Erdbebenzentrums im Kreis Baqen, der zur Region Nagqu gehört, in rund zehn Kilometern Tiefe. Die US-Erdbebenwarte USGS verortete es in einem Berggebiet etwa 190 Kilometer ost-nordöstlich von Nagqu und 390 Kilometer nordöstlich der Regionalhauptstadt Lhasa. Xinhua bezeichnete es als das stärkste Beben in China seit Januar 2024.
Die Behörden lösten die zweithöchste Notfallstufe aus. In Dörfern nahe dem Epizentrum wurden Risse in Häusern gemeldet. Videos staatlicher Medien zeigten Menschen, die ihre Häuser verließen und im Freien oder in ihren Autos Schutz suchten. Die Feuerwehr schickte ein Vorausteam mit Geräten zur Ortung Verschütteter in das Gebiet.
