Erst Freundschaft, dann Liebe: Umfrage zeigt, wie Gen Alpha über Beziehungen denkt
Laut einer US-Umfrage von Match Group unter 13- bis 15-Jährigen war erst jeder Fünfte in einer Beziehung. Die Jugendlichen sind aber optimistisch – auch was Dating-Apps angeht.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Die ältesten Mitglieder der sogenannten Generation Alpha lassen sich mit der Liebe Zeit. Laut einer am 20.10.2026 veröffentlichten Umfrage des Dating-Konzerns Match Group (Tinder, Hinge) unter 823 Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren in den USA war erst jeder Fünfte (20 Prozent) schon einmal in einer Beziehung. In früheren Daten des Unternehmens hatten 56 Prozent der Generation Z angegeben, als Teenager eine Beziehung gehabt zu haben. Die Umfrage sei landesweit repräsentativ, die Eltern hätten zugestimmt, erklärt Match Group; vorausgegangen waren Interviews und Gruppengespräche mit 14- bis 19-Jährigen.
79 Prozent der Befragten sind derzeit nicht in einer Beziehung, etwa drei Viertel von ihnen sind dafür aber offen. Von diesen wünschen sich 48 Prozent eine Freundschaft, aus der mehr werden kann, 44 Prozent wollen vor allem reden oder flirten, 30 Prozent etwas Festes. 64 Prozent finden, man sollte erst befreundet sein und dann ein Paar werden; 66 Prozent halten es für respektlos, mehrere Menschen gleichzeitig zu daten. 92 Prozent sind mit ihrem Sozialleben zufrieden, 84 Prozent sehen eine gute Zukunft vor sich.
51 Prozent können sich vorstellen, mit 18 Dating-Apps zu nutzen. „Dieses Gefühl von Optimismus ist bei dieser Generation zurückgekehrt, was wir in unseren Daten zur Gen Z nicht gesehen hatten“, sagte Match-Managerin Chine Mmegwa dem Magazin Fast Company. Die Umfrage stammt allerdings von einem Unternehmen, das an Dating-Apps verdient; Erhebungszeitraum und Fehlermarge wurden nicht veröffentlicht.
Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.
