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Lawrow in Teheran, Drohung gegen Seekabel: Iran-Krieg verschärft sich diplomatisch

Russlands Außenminister verurteilt die US-israelischen Angriffe als illegal. Die Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf Unterseekabel in Hormus. Trump: Iran wird hart getroffen.

Archivbild (2025): Russlands Außenminister Sergej Lawrow

Archivbild · Foto: Пресс-служба Госдумы РФ / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat bei seinem ersten Besuch in Teheran seit Kriegsbeginn die Angriffe der USA und Israels auf Iran als illegal verurteilt. Das berichtete CBS News am Montag. Iran bestellte am selben Tag den deutschen Botschafter ein. Chinas Ministerpräsident Li Qiang bezeichnete die Angriffe als „eklatante Aggression“, die während laufender Gespräche und ohne Konsultation des UN-Sicherheitsrats erfolgt seien.

Der Sprecher der Revolutionsgarden, Brigadegeneral Hossein Mohebbi, drohte nach Angaben von Al Jazeera damit, Unterseekabel für die Kommunikation in der Straße von Hormus ins Visier zu nehmen, falls US-Angriffe die regionale Sicherheit Irans störten. US-Präsident Donald Trump sagte, die USA träfen Iran weiterhin hart, „wirtschaftlich und militärisch“. Russlands Präsidenten Wladimir Putin lobte er laut Al Jazeera dafür, sich aus dem Konflikt herauszuhalten.

Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, Irans Bedingungen für eine Wiederöffnung der Straße von Hormus seien unverändert: Laut Teherans Vorschlag würde sie am sechsten Tag einer siebentägigen Waffenruhe geöffnet, wenn die USA ihre Blockade aufheben und Sanktionen lockern. Trump hatte den Vorschlag im September abgelehnt. Laut der britischen Seeüberwachung UKMTO ist der Oktober der schlimmste Monat für Angriffe auf Handelsschiffe seit März.

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