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Bitkom-Umfrage: Sorge vor Abhängigkeit von US-Technik hat sich fast verdoppelt

73 Prozent der Unternehmen in Deutschland sorgen sich um ihre Abhängigkeit von US-Technologie, 2024 waren es 38 Prozent. Ohne Digitalimporte kämen sie im Schnitt 16 Monate aus.

Symbolbild: Mikrochip auf einer Leiterplatte

Symbolbild · Foto: Raimond Spekking / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die deutsche Wirtschaft sieht sich zunehmend abhängig von digitaler Technik aus dem Ausland. 73 Prozent der Unternehmen äußern sich besorgt über die Abhängigkeit von den USA, nach 38 Prozent im Jahr 2024. Mit Blick auf China sind es 79 Prozent nach 69 Prozent. Das ergab eine Umfrage von Bitkom Research unter 602 Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten, die der Digitalverband zum Digital-Gipfel der Bundesregierung vorlegte.

96 Prozent der Firmen beziehen digitale Produkte oder Dienste aus dem Ausland, zwei Drittel erwarten eine wachsende Abhängigkeit. Bei einem kompletten Ausfall der Importe kämen sie nach eigener Schätzung im Schnitt 16 Monate aus, 2025 waren es 14 Monate. Am häufigsten geht es um Endgeräte wie Smartphones und Notebooks (94 Prozent), Hardware wie Chips und Sensoren (79 Prozent) und Cloud-Dienste (73 Prozent). 68 Prozent sehen für ihre Abhängigkeiten keine Alternative.

44 Prozent setzen bereits verstärkt auf deutsche oder europäische Anbieter, 41 Prozent legen Vorräte wichtiger Komponenten an. 97 Prozent fordern mehr Investitionen in digitale Schlüsseltechnologien. „Dabei geht es nicht um Abschottung oder gar Autarkie“, sagte Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. „Resilienz entsteht nicht über Nacht.“

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