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Boot vor Baja California gesunken – elf Menschen weiter vermisst

An Bord waren 27 Menschen, 16 wurden gerettet, einige mit Haibissverletzungen. Die US-Küstenwache sowie US- und mexikanische Marine suchen weiter.

Symbolbild: Die Bucht von Ensenada an der Pazifikküste von Baja California, Mexiko

Symbolbild · Foto: Gabriel Flores Romero / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Nach dem Untergang eines Bootes vor der mexikanischen Halbinsel Baja California geht die Suche nach elf Vermissten weiter. Das Boot sank am Freitag rund 225 Kilometer westlich von Ensenada; laut Überlebenden waren 27 Menschen an Bord. Gegen 1 Uhr nachts ging ein Notruf ein, ein Rettungshubschrauber erreichte die Stelle etwa zwei Stunden später.

16 Menschen wurden gerettet. Mehrere Überlebende hatten nach Angaben der US-Küstenwache „schwere Verletzungen, die auf Haibisse hindeuten“; sie wurden auf dem Weg nach San Diego erstversorgt. An der Suche beteiligen sich mehrere Flugzeuge und Boote der Küstenwache und der US-Marine mit Unterstützung der mexikanischen Marine.

Das Gebiet ist bei Fischer- und Freizeitbooten beliebt, wird aber auch von Schleusern genutzt. Das Unglück ereignete sich nicht in US-Gewässern. 2023 waren acht Menschen gestorben, als ein Boot vor einem Strand in San Diego kenterte – eines der tödlichsten Schleuserunglücke vor der US-Küste.

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