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Jemen: Neun Tote bei Angriff in Saada – Golfstaaten stellen sich hinter Riad

Laut Huthis starben fünf Kinder bei einem Angriff, für den sie Saudi-Arabien verantwortlich machen. Der Golfkooperationsrat verurteilt die Attacken auf das Königreich, Ägypten vertagt die Abstimmung über Militärhilfe.

Symbolbild: Berglandschaft im Bezirk Razih, Provinz Saada, Jemen

Symbolbild · Foto: Julien Harneis from Sana'a, Yemen / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bei einem Angriff im Bezirk Sahar in der nordjemenitischen Provinz Saada sind nach Angaben des von den Huthis kontrollierten Gesundheitsministeriums mindestens neun Menschen getötet worden, darunter fünf Kinder und zwei Frauen; 19 wurden verletzt. Huthi-Sprecher Anis al-Asbahi machte Saudi-Arabien verantwortlich, aus Riad gab es zunächst keine Stellungnahme. In der saudischen Grenzstadt Nadschran verletzte ein Geschoss sechs Menschen, zudem stürzte im Südwesten ein saudischer Hubschrauber ab – laut Militärkoalition wegen eines technischen Defekts, die Huthis behaupten, ihn abgeschossen zu haben.

Bei einem Treffen in Bahrain verurteilte der Golfkooperationsrat (GCC) die anhaltenden Huthi-Angriffe. Generalsekretär Jasem al-Budaiwi sprach von „vorsätzlichem kriminellem Verhalten“, das eine „entschlossene Antwort der internationalen Gemeinschaft“ erfordere. Bahrains Außenminister Abdullatif bin Raschid al-Sajani sagte: „Jeder Angriff auf einen GCC-Mitgliedstaat ist ein Angriff auf alle GCC-Staaten.“

In Ägypten vertagte das Parlament die Abstimmung über den Antrag von Präsident Abdel Fattah al-Sisi, Saudi-Arabien militärisch unterstützen zu dürfen; die Beratungen sollen am Montag weitergehen. Der Parlamentspräsident der Huthis, Jahja Ali al-Rai, warnte Kairo, dieser Weg sei eine „ernste Gefahr“ für die eigene nationale Sicherheit.

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