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Großbritannien: Teure Hypotheken bremsen Käufer – Angebotspreise kaum höher als 2025

Neu inserierte Häuser in Großbritannien kosten laut Rightmove im Schnitt 371.015 Pfund – ein Prozent mehr als im Vormonat, aber 0,1 Prozent weniger als vor einem Jahr (Stand Oktober 2026).

Symbolbild: „For Sale“-Schild eines Immobilienmaklers in England

Symbolbild · Foto: Jaggery / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Angebotspreise für neu inserierte Immobilien in Großbritannien sind im Oktober um 1,0 Prozent auf durchschnittlich 371.015 Pfund gestiegen, liegen aber 0,1 Prozent unter dem Vorjahr. Das zeigt der Index des Immobilienportals Rightmove, über den The Intermediary und Estate Agent Today am 19.10.2026 berichteten. In vier der fünf günstigsten Regionen sanken die Preise – im Nordosten Englands um 2,0 Prozent, in Schottland um 1,9 Prozent.

Grund sind höhere Zinsen: Eine zweijährige Festzinshypothek kostet im Schnitt 5,55 Prozent – nach 5,29 Prozent im Vormonat und 4,25 Prozent vor Beginn des Iran-Kriegs im Februar. Eine typische neue Hypothek ist damit rund 250 Pfund im Monat teurer als im Februar. Die Zinsanstiege träfen die Budgets der Käufer „wirklich“, sagte Rightmove-Expertin Colleen Babcock.

In London stiegen die Angebotspreise nach einem Rückgang von 6 Prozent im Juli und August um 2,5 Prozent, liegen aber 1,7 Prozent unter Vorjahr – der schwächste Wert aller Regionen. Landesweit wurden 8 Prozent weniger Verkäufe vereinbart, die Käuferanfragen sanken um 9 Prozent. Das Angebot an Häusern ist so groß wie zu dieser Jahreszeit seit 2014 nicht mehr.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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