Wettlauf um den ersten fehlertoleranten Quantenrechner: US-Bewerbungsfrist endet
Bis 19. Oktober können sich Firmen beim Quantum-Genesis-Wettbewerb des US-Energieministeriums bewerben. Ziel: mindestens 100 logische Qubits, bis zu 215 Mio. Dollar.

Archivbild · Foto: G. Edward Johnson / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Am 19. Oktober endet die Bewerbungsfrist für die Quantum Genesis Q Competition des US-Energieministeriums. Ziel ist es, die ersten fehlertoleranten, wissenschaftlich nutzbaren Quantencomputer vorzuführen. Sie sollen mindestens 100 logische Qubits haben und Hunderte Millionen fehlertoleranter Operationen beherrschen. Teilnehmen können Privatunternehmen.
Vorgesehen sind bis zu 215 Millionen Dollar, wobei die Mittel späterer Jahre von Haushaltsbeschlüssen des Kongresses abhängen. In Phase I gibt es bis zu 1,5 Millionen Dollar je Teilnehmer für frühe Meilensteine. In Phase II teilen sich alle, die ein System mit mindestens 100 logischen Qubits vorführen, einen Topf von 100 Millionen Dollar; zwei Bonustöpfe von je 50 Millionen Dollar gibt es für 150 und 200 logische Qubits.
Parallel stellt das Ministerium 45 Millionen Dollar für die Nationallabore bereit, die Werkzeuge zur Prüfung jeder Ebene des Quantenrechners entwickeln sollen. Wissenschafts-Staatssekretär Darío Gil spricht vom Aufbau einer „neuen Ära der Rechenleistung für die Nation“.
