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Jeder Achte in der EU kann sich regelmäßige Freizeitaktivitäten nicht leisten

Laut Eurostat-Daten für 2025 betrifft das rund 46 Millionen Menschen. Am höchsten ist der Anteil in Griechenland mit 27,3 Prozent, am niedrigsten in Kroatien mit 3,9 Prozent.

Titelgrafik: Jeder Achte in der EU kann sich regelmäßige Freizeitaktivitäten nicht leisten

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Rund 46 Millionen Menschen in der EU ab 16 Jahren können sich keine regelmäßigen Freizeitaktivitäten leisten. Das geht aus Eurostat-Daten für 2025 hervor, die euronews ausgewertet hat. Das entspricht 12,1 Prozent; Frauen sind mit 13 Prozent stärker betroffen als Männer mit 11,1 Prozent. Unter Menschen unterhalb der Armutsgrenze liegt der Anteil bei 29 Prozent, mehr als dreimal so hoch wie bei den übrigen.

Am schwersten trifft es Griechenland mit 27,3 Prozent, gefolgt von Rumänien (23,3), Litauen (17,9), Lettland (16,2) und Ungarn (15,8). Am niedrigsten sind die Werte in Kroatien (3,9), Tschechien (4,1), Luxemburg (5,4) und der Slowakei (5,7). Frankreich (13,9) und Spanien (13,4) liegen über dem EU-Schnitt, Deutschland (11,7) und Italien (10,7) knapp darunter.

Das Einkommen erklärt laut der Auswertung weniger als ein Fünftel der Unterschiede zwischen den Ländern. So haben Frankreich und Zypern ein fast gleiches mittleres Einkommen, doch der Anteil liegt in Frankreich bei 13,9 und in Zypern bei 6,3 Prozent. Ein Eurostat-Arbeitspapier weist zudem darauf hin, dass arme Menschen manchmal angeben, etwas nicht zu wollen, weil sie es sich nicht leisten können.

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