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Hubertus Heil schließt Kandidatur für den SPD-Vorsitz nicht aus

Der frühere Arbeitsminister sagt in der ARD, er bekomme viel Ermutigung aus der Partei. Parteichef Lars Klingbeil hat sich zu einer erneuten Kandidatur noch nicht erklärt.

Archivbild (2021): Hubertus Heil (SPD)

Archivbild · Foto: photothek.net / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) schließt eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz nicht aus. „Ich kann das nicht ausschließen“, sagte er am Sonntag im „Bericht aus Berlin“ der ARD. Er bekomme viel Ermutigung aus der Partei. Ob er antrete, hänge davon ab, „welche Richtung wir gemeinsam einschlagen und wer das Team ist“.

Es gehe ihm nicht darum, sich von jemandem abzugrenzen, sondern die SPD stärker und erkennbarer zu machen, so Heil. „Ein Mensch allein wird es nicht schaffen, denn die Aufgaben sind groß“, sagte er. Die Partei müsse Verantwortung übernehmen und kompromissbereit sein, die Koalition müsse liefern.

Nach dem Rücktritt der Ko-Vorsitzenden Bärbel Bas will die SPD auf einem Sonderparteitag im Januar eine neue Spitze wählen. Parteichef Lars Klingbeil, zugleich Finanzminister und Vizekanzler, hat noch nicht gesagt, ob er erneut antritt. Mit Blick auf Berlin äußerte Heil „erhebliche Zweifel“, ob die dortige Linke regierungswillig und -fähig sei.

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