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Eine Woche vor der Wahl: Polizeiaktionen gegen Stimmenkauf in Blagoewgrad und Pasardschik

In der Region Blagoewgrad wurden 635 Personen und 18 Adressen überprüft, 19 Menschen festgenommen – wegen anderer Delikte. Hinweise auf Wahlvergehen gibt es nicht.

Symbolbild: Polizeiauto in Sofia

Symbolbild · Foto: Apostelgreek2 / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Polizei in der Region Blagoewgrad führt seit etwa zwei Wochen gemeinsam mit der Gendarmerie eine Sonderaktion durch. Überprüft wurden 635 Personen, 541 Fahrzeuge und 18 Adressen auf mögliche Wahlvergehen; im Fokus stehen Menschen, die verdächtigt werden, bei früheren Wahlen Stimmen gekauft oder verkauft zu haben. Das teilte Chefinspektor Strahil Antalawitschew von der Polizeidirektion Blagoewgrad mit.

Im Laufe der Woche wurden 15 Personen festgenommen und vier weitere für bis zu 24 Stunden in Gewahrsam genommen – nach seinen Angaben jedoch nicht wegen Straftaten gegen politische Rechte. Sichergestellt wurden rund 110 Gramm Amphetamin und eine kleine Menge Marihuana, drei Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Hinweise auf Verstöße gegen das Wahlrecht lagen bisher nicht vor.

Eine ähnliche Operation läuft in der Region Pasardschik. Sie soll Straftaten gegen das Wahlrecht verhindern und Alltagskriminalität eindämmen, zudem wird der Verkehr stärker kontrolliert. Beteiligt sind Teams aus Pasardschik, Peschtera, Panagjurischte, Welingrad und Septemwri sowie Gendarmerie aus Plowdiw.

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