Minister Peew: Bulgarien soll bis Ende 2029 ein Seenotrettungsschiff bekommen
Die technische Ausschreibung soll Anfang 2027 stehen. Der Minister schließt nicht aus, dass die Drohnen gegen Schiffe in einem Drittland gebaut wurden.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Bulgarien soll bis Ende 2029 ein Schiff für die Suche und Rettung von Seeleuten erhalten. Das sagte Verkehrsminister Georgi Peew dem Sender NOVA. Die technischen Spezifikationen sollen Anfang 2027 fertig sein, dann beginne auch das Vergabeverfahren.
Für ein größeres Schiff dieses Typs sollen die Vorgaben in der Förderperiode 2028–2034 erarbeitet werden; Bulgarien will dafür EU-Mittel beantragen. Peew hält es für möglich, dass die Drohnen, die Schiffe im Schwarzen Meer trafen, nicht in der Ukraine oder Russland, sondern in einem Drittland hergestellt wurden.
Das gesunkene Schiff liegt nach Angaben des Ministers in rund 2.000 Metern Tiefe, Hinweise auf Lecks oder Verschmutzungsgefahr gebe es derzeit nicht. Bei der Suche nach den vermissten Seeleuten seien alle Mittel eingesetzt worden, sagte Peew, er sehe aber keine realistische Chance mehr, Überlebende zu finden.
