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Zoll stellt über 1.600 Liter Rakija ohne Steuermarke bei Warna und Schumen sicher

Der Schnaps lagerte in Plastik-Wasserbehältern in einer Ferienanlage und auf Privatgrundstücken. Seit Jahresbeginn wurden über 15.000 Liter Hausbrand beschlagnahmt.

Symbolbild: Flaschen mit bulgarischem Rakija

Symbolbild · Foto: Hakuna.Matata / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Mobile Teams der Zentralen Zollverwaltung haben bei Kontrollen im Bereich des Zollamts Warna in den Regionen Warna und Schumen zwischen dem 14. und 17. Oktober 1.606 Liter hochprozentigen Rakija ohne bulgarische Steuermarke und ohne Herkunftsnachweis beschlagnahmt. Das teilte die Zollbehörde mit. Der Alkohol lagerte in Plastikbehältern für Wasser.

In einer Ferienanlage fanden die Kontrolleure 431 Liter Aprikosen-, Trauben- und Pflaumenschnaps – hinter der Bar, in weiteren Räumen und im Lager; auf der Karte stand offener „hausgemachter Rakija“. Auf zwei Grundstücken einer Privatperson wurden weitere 1.175 Liter sowie eine nicht laufende Destillieranlage entdeckt. Die Person hatte den Kontrolleuren zu Beginn selbst Rakija ohne Steuermarke verkauft.

Finanzminister Galab Donew sagte, etwa die Hälfte des Rakija im Land stamme aus Hausbrennereien; seit Jahresbeginn seien über 15.000 Liter verkaufter Hausbrand beschlagnahmt worden. Die Regierung will das Verbrauchsteuergesetz ändern und den Handel damit bestrafen, weil hoher Methanolgehalt die Gesundheit gefährde.

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