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Teurer Diesel und Dünger: 170 Millionen Euro Staatshilfe für Bulgariens Landwirte

Brüssel hat die Beihilfe genehmigt. Rund 100 Millionen Euro sollen an fast 15.000 Betriebe für höhere Treibstoffkosten gehen, der Rest an knapp 41.000 Höfe für teureren Dünger.

Symbolbild: Traktor mit Heuladung in Bulgarien

Symbolbild · Foto: Ангел Петров / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bulgarische Landwirte, die unter den gestiegenen Treibstoff- und Düngerpreisen infolge der Nahost-Krise leiden, erhalten Staatshilfen von 170 Millionen Euro. Die EU-Kommission habe die Beihilfe genehmigt, sagte Landwirtschaftsminister Plamen Abrowski am Samstag der Nachrichtenagentur BTA beim Walnussfest in Goljamo Drjanowo bei Kasanlak. Das Geld werde über zwei Programme verteilt.

Zuerst sollen nach Angaben des Ministers rund 100 Millionen Euro an Landwirte fließen, die einen Ausgleich für höhere Treibstoffkosten beantragen. „Wir erwarten, dass sich rund 14.000 Landwirte im ersten Programm für hohe Treibstoffpreise bewerben“, sagte Abrowski. Nach Angaben des Ministeriums sollen mit mehr als 100 Millionen Euro 14.861 Betriebe unterstützt werden, die von teurerem Diesel betroffen sind. Für das zweite Programm gegen höhere Düngerpreise könnten sich alle Erzeuger bewerben; der Rest des Geldes soll an knapp 41.000 Höfe gehen.

Das Ministerium hatte bereits im September mitgeteilt, dass nach EU-Regeln kein Begünstigter mehr als 50.000 Euro aus der sogenannten „Iran-Hilfe“ erhalten darf.

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