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Südsyrien: Israelische Razzien und Festnahmen setzen Bevölkerung zu

Mindestens 51 Syrer sind laut Al Jazeera in Israel inhaftiert. Eine Beobachtungsstelle zählte im September 280 Verstöße gegen das Truppenentflechtungsabkommen von 1974.

Symbolbild: Zerstörte Gebäude in Quneitra

Symbolbild · Foto: Christian Koehn / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Im Süden Syriens leiden die Bewohner nach einem Bericht von Al Jazeera zunehmend unter israelischen Militäreinsätzen. Nach Angaben des Senders sind mindestens 51 Syrer weiterhin in Israel inhaftiert, viele wurden zwischen Gefängnissen verlegt. Frühere Häftlinge berichten von Festnahmen ohne Anklage, fehlendem Zugang zu Anwälten und Misshandlungen; überprüfbar sind die Schilderungen nicht. Das Rote Kreuz hat seit dem 7. Oktober 2023 keinen Zugang zu den Gefangenen.

Das syrische Sijil-Zentrum dokumentierte im September 280 israelische Verstöße gegen das Abkommen von 1974, darunter Vorstöße, Razzien, Festnahmen und Beschuss. Seit August trifft Artilleriefeuer regelmäßig Ackerland. Ende August blockierten israelische Panzer zeitweise die Zufahrt zu einem Stützpunkt der UN-Beobachtermission UNDOF, die von eingeschränkten Patrouillen spricht.

Israel begründet seine Präsenz mit Sicherheitsinteressen und dem Schutz der drusischen Gemeinschaft, Damaskus weist das zurück. Gespräche über ein Sicherheitsabkommen sind laut Bericht seit Beginn des US-israelischen Kriegs gegen Iran weitgehend ins Stocken geraten.

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