Porsche Mission S enthüllt: Mittelmotor-Studie über dem 911 – ohne Mittelbildschirm
Porsche hat in New York die Studie Mission S gezeigt. Sie gibt einen Ausblick auf eine Supersportwagen-Plattform mit Mittelmotor oberhalb des 911 und auf die künftige Designsprache der Marke.
Foto: Matti Blume / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video: YouTube · Porsche · youtube.com
Porsche hat am 15. Oktober in New York das Visionsmodell Mission S enthüllt. Präsentiert wurde die Studie auf einem Pier im Stadtteil Queens mit Blick auf Manhattan – an derselben Stelle, an der laut Porsche 1953 die ersten Bilder des 550 Spyder entstanden. Die Mission S steht nach Angaben des Herstellers für eine Supersportwagen-Plattform mit Mittelmotor oberhalb des 911, die nicht als einmaliges Hypercar, sondern als dauerhaftes Angebot gedacht ist.
Technische Daten nannte Porsche nicht. Laut dem US-Portal Edmunds kommen Benzin- oder Hybridantriebe infrage, aber kein reiner Elektroantrieb, dazu Hand- oder Automatikgetriebe; Preis und Zeitplan sind offen. Die Studie zitiert viele Klassiker der Marke, etwa runde Scheinwerfer wie beim 911, eine flache Front wie beim GT1 und Räder im Design des 928. Im Innenraum sitzen fünf Rundinstrumente hinter dem Lenkrad; einen festen Mittel- oder Beifahrerbildschirm gibt es nicht, stattdessen eine versenkbare Smartphone-Halterung mit MagSafe.
„Ein Porsche muss auf den ersten Blick als Porsche erkennbar sein“, sagte Vorstandschef Michael Leiters. Designchef Tobias Sühlmann erklärte: „Das Visionsmodell zeigt eine grundsätzliche strategische Ausrichtung.“ Die Designsprache soll laut Porsche zeitnah in künftige Modelle einfließen. Im Video führt Sühlmann um die Studie.
