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Hauspreise in Europa: Portugal plus 18 Prozent, Deutschland noch unter dem Hoch

Eurostat-Daten zum zweiten Quartal 2026 zeigen ein gespaltenes Europa: Im Süden und Osten ziehen die Preise kräftig an, in Finnland, Frankreich und Luxemburg sinken sie.

Symbolbild: Wohnhaus in Lissabon

Symbolbild · Foto: Diogo Baptista / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Europas Immobilienmarkt entwickelt sich höchst unterschiedlich. Nach Eurostat-Daten zum zweiten Quartal 2026, die das Portal Universe News Network am 15. Oktober ausgewertet hat, stiegen die Hauspreise binnen eines Jahres am stärksten in Portugal mit 18,0 Prozent, gefolgt von Bulgarien mit 17,6, der Slowakei mit 14,3, Kroatien mit 14,1 und Spanien mit 12,9 Prozent. Gesunken sind die Preise im Jahresvergleich nur in Finnland, Luxemburg und Frankreich; in Finnland betrug das Minus 3,5 Prozent.

Deutschland verzeichnete im zweiten Quartal nur ein Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und liegt der Auswertung zufolge noch rund 10 Prozent unter dem Höchststand vom zweiten Quartal 2022. Frankreich liegt 7,4 Prozent unter seinem Hoch, Finnland 16,5 Prozent. Langfristig am stärksten gestiegen sind die Preise seit 2010 in Ungarn mit 307 Prozent, Portugal mit 197 sowie Bulgarien und Tschechien mit je 177 Prozent; in Italien liegen sie 6 Prozent niedriger als 2010.

Für die gesamte EU meldete Eurostat für das zweite Quartal einen Anstieg der Hauspreise um 4,7 Prozent und der Mieten um 3,0 Prozent. Griechenland fehlt in der Statistik, weil die griechische Zentralbank nur Bewertungs- und keine Transaktionspreise veröffentlicht. Großbritannien ist seit dem Brexit nicht mehr enthalten.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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