Ex-Deep-Purple-Sänger Glenn Hughes erholt sich nach zehnstündiger Herz-OP
Der frühere Sänger und Bassist von Deep Purple und Black Sabbath hat eine neue Aortenklappe bekommen. Nach acht Tagen in der Klinik ist er wieder zu Hause, wie er selbst auf Instagram mitteilte.

Archivbild · Foto: MaxVaudous / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Glenn Hughes, früher Sänger und Bassist bei Deep Purple und Black Sabbath, hat eine zehnstündige Operation am offenen Herzen hinter sich. Dabei wurde seine Aortenklappe ersetzt, wie Rolling Stone am 16. Oktober 2026 unter Berufung auf einen Instagram-Beitrag des Musikers berichtete. Es war bereits sein zweiter derartiger Eingriff; der erste fand 2013 statt. Nach eigenen Angaben ist Hughes nach acht Tagen im Ronald Reagan Medical Center der University of California in Los Angeles wieder zu Hause. Er dankte seinem Arzt und dem gesamten Team.
Hughes schrieb, er gewinne mit jedem Tag seine Kraft zurück. Anfang des Jahres hatte er eine geplante sechswöchige Tournee abgesagt und seinen Rückzug von der Bühne angekündigt. Als Gründe nannte er damals anhaltende gesundheitliche Probleme und den Rat seiner Ärzte, sich erneut am Herzen operieren zu lassen.
Hughes gründete einst die Hardrock-Band Trapeze und wechselte 1973 zu Deep Purple, wo er an drei Alben mitwirkte. 1977 folgte sein erstes Soloalbum „Play Me Out“. Später arbeitete er mit Gary Moore und Tony Iommi; das 1986 erschienene „Seventh Star“ war als Soloprojekt geplant, wurde auf Drängen der Plattenfirma aber unter dem Namen Black Sabbath veröffentlicht. Sein jüngstes Soloalbum „Chosen“ erschien 2025.
