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Magyar: Selenskyj kommt wohl nicht zum Revolutionsgedenken nach Budapest

Ungarns Premier rechnet nicht mit einem Besuch Selenskyjs am 23. Oktober. Stattdessen könnte er selbst nach Kiew reisen – und von dort gemeinsam nach Beregszász.

Archivbild (2026): Péter Magyar

Archivbild · Foto: Norbert Banhalmi / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar erwartet nicht, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Ende Oktober nach Budapest kommt. Das sagte er in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit dem Portal 444.hu. Selenskyjs stellvertretender Bürochef Ihor Schowkwa hatte Euronews bestätigt, dass eine Einladung zu den Feiern zum 70. Jahrestag des Ungarn-Aufstands von 1956 am 23. Oktober vorliegt: „Der Präsident der Ukraine hat eine Einladung erhalten.“ Zu den staatlichen Zeremonien sind mehr als 100 Politiker eingeladen, Russlands Präsident Wladimir Putin nicht.

Stattdessen brachte Magyar einen eigenen Besuch ins Spiel: „Entweder reise ich nach Kiew, und von dort fahren wir gemeinsam nach Beregszász“, sagte er mit Blick auf die ukrainische Stadt Beregszász (ukrainisch Berehowe). Magyar und Selenskyj hatten am Freitag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel ein weiteres Treffen noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt.

Beide vereinbarten nach eigenen Angaben, die Gespräche auf Ministerebene fortzusetzen, mit besonderem Fokus auf die Lage der Minderheiten in beiden Ländern. Magyar sicherte der Ukraine auf X „volle Solidarität“ zu. Die Annäherung soll jahrelange diplomatische Streitigkeiten zwischen Kiew und Budapest beenden, die den EU-Beitrittsweg der Ukraine behindert hatten.

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