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Blutspender in Bulgarien: Imbisspaket für 4 Euro – Betrag seit 2007 unverändert

Für den Inhalt gibt es keine Vorgaben; in Russe und Pasardschik gibt es Gutscheine, die die Verordnung nicht vorsieht. Fachleute fordern einheitliche Regeln.

Symbolbild: Thrombozytenspende in einem Blutspendezentrum – Arm eines Spenders am Entnahmegerät

Symbolbild · Foto: R. Henrik Nilsson / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bulgariens Staat zahlt pro Blutspende rund 4,09 Euro für eine stärkende Mahlzeit – ein Betrag, der seit 2007 nicht erhöht wurde, berichtete der Sender BNT. Vorgaben für den Inhalt der Pakete gibt es nicht: Blutzentren und Klinikabteilungen wählen die Produkte selbst. So erhalten Spender mancherorts Fleischkonserve, Saft und Schokolade, anderswo Waffeln, Cracker und trockene Nudeln.

In Russe und Pasardschik bekommen manche Spender Gutscheine, die nur in bestimmten Geschäften und Cafés gelten. Die Leiterin des Nationalen Zentrums für Transfusionshämatologie, Krasimira Tersiewa, sagte, die Verordnung erlaube keine Gutscheine, sondern nur stärkende Lebensmittel. Eine Klinik in Russe begründet die Gutscheine damit, dass die Vorlieben der Menschen unterschiedlich seien.

Die Juristin Stefka Popowa-Lasarowa von der bulgarischen Organisation für freiwillige Blutspende fordert standardisierte und kontrollierte Pakete. Ein regelmäßiger Spender aus Russe sagte, für 4 Euro bekomme man sehr wenig. Das Gesundheitsministerium beantwortete nicht, ob es landesweit einheitliche Pakete sicherstellen kann.

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