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Medizin-Nobelpreis für Optogenetik: Freude auch an der Uni Bayreuth

Der Nobelpreis 2026 geht an Karl Deisseroth, Peter Hegemann und Georg Nagel. In Bayreuth freut sich Biochemiker Andreas Möglich: Hegemann ist sein langjähriger Mentor.

Archivbild: Audimax der Universität Bayreuth (2006)

Archivbild · Foto: H. Wurst / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 de (zugeschnitten und skaliert)

Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2026 geht an den US-Amerikaner Karl Deisseroth sowie die beiden Deutschen Peter Hegemann und Georg Nagel. Das Nobelkomitee am Karolinska-Institut ehrt die drei für ihre Entdeckungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und zur Optogenetik. Mit dieser Methode lassen sich einzelne Nervenzellen im lebenden Gehirn per Licht gezielt an- und ausschalten. Die Auszeichnung ist mit 12 Millionen schwedischen Kronen dotiert.

Große Freude herrscht auch an der Universität Bayreuth, wie der Nordbayerische Kurier berichtet. Dort leitet Prof. Andreas Möglich den Lehrstuhl für Biochemie und forscht zu Photorezeptoren und Optogenetik. Peter Hegemann ist nach Angaben der Zeitung sein langjähriger Mentor und Weggefährte; gemeinsam veröffentlichten beide unter anderem 2014 eine Studie im Fachjournal PNAS über ein mit rotem Licht steuerbares Enzym.

Möglich ist seit April 2015 Professor in Bayreuth. Zuvor leitete er in Berlin eine Nachwuchsgruppe im Exzellenzcluster UniCat. Der Fränkische Tag spricht von einem regen wissenschaftlichen Austausch zwischen Bayreuth und den Preisträgern.

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