Guillermo del Toro plant ein Entführungsdrama in Mexiko – ohne Fantasy
Zum 20. Jubiläum von „Pans Labyrinth“ verriet der Oscar-Preisträger eine neue Filmidee. Es wäre laut Berichten sein erster spanischsprachiger Film seit 2006.

Archivbild · Foto: Kacy Bao / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Guillermo del Toro möchte in seiner Heimat Mexiko ein Drama drehen. „Ich will daraus ein Drama machen. Ich will keinen Fantasyfilm machen“, sagte der Regisseur der Los Angeles Times. Es gehe um „eine Entführungsszene aus drei Blickwinkeln“: dem des Opfers, dem der Leute, die den Menschen „abholen“, und einer weiteren Komponente, die er noch nicht verraten wolle.
Nach Einschätzung von World of Reel wäre es del Toros erster spanischsprachiger Film seit „Pans Labyrinth“. Einen Zeitplan gibt es nicht; es handelt sich bislang um eine Idee. Derzeit arbeitet del Toro laut World of Reel an dem Animationsfilm „The Buried Giant“ für Netflix.
Anlass des Interviews war das 20. Jubiläum von „Pans Labyrinth“. Der Film kehrt in den USA in einer neuen 4K-Restaurierung, auch in 3D, in die Kinos zurück – der Start fiel auf del Toros 62. Geburtstag am 9. Oktober.
