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Erwerbstätigkeit: 211.000 Jobs weniger als vor einem Jahr – Arbeitsmarkt stagniert

Im September waren in Deutschland rund 45,60 Millionen Menschen erwerbstätig – 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Saisonbereinigt blieb die Zahl gegenüber August nahezu unverändert.

Symbolbild: Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg

Symbolbild · Foto: Erdumlauf / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland sinkt im Vorjahresvergleich weiter. Im September 2026 hatten rund 45,60 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland eine Arbeit, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Das sind 211.000 Personen oder 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Saisonbereinigt blieb die Zahl gegenüber August nahezu unverändert (minus 4.000), ohne Saisonbereinigung stieg sie wegen der üblichen Herbstbelebung um 172.000.

Von Januar bis August war die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt im Schnitt um 19.000 pro Monat gesunken. Für das dritte Quartal weisen die Statistiker durchschnittlich rund 45,67 Millionen Erwerbstätige am Arbeitsort aus – 57.000 oder 0,1 Prozent weniger als im Vorquartal.

Nach der Arbeitskräfteerhebung lag die Erwerbslosenquote im September bei 4,1 Prozent (Vorjahr: 4,0 Prozent). 1,79 Millionen Menschen waren erwerbslos. Diese Erwerbslosenzahl folgt der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation und unterscheidet sich von der Zahl der registrierten Arbeitslosen der Bundesagentur für Arbeit.

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