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Kühlung für KI-Rechenzentren: LG-Aufträge verfünffachen sich auf 2,5 Milliarden Dollar

Treiber ist ein Liefervertrag für Kältemaschinen mit 5 Gigawatt Leistung in Nordamerika. LG baut dafür ein neues Werk in Virginia und erweitert die Fertigung in Südkorea.

Titelgrafik: Kühlung für KI-Rechenzentren: LG-Aufträge verfünffachen sich auf 2,5 Milliarden Dollar

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Der südkoreanische Elektronikkonzern LG hat seine Aufträge für Kühltechnik in KI-Rechenzentren stark ausgebaut. Die aufgelaufenen Bestellungen liegen bei mehr als 3 Billionen Won (etwa 2,5 Milliarden US-Dollar) – etwa das Fünffache des Stands zur Jahresmitte von 600 Milliarden Won. Das ging aus der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen am 28. Oktober hervor, über die der Branchendienst SMM berichtete.

Wichtigster Treiber ist ein langfristiger Liefervertrag über Kältemaschinen mit insgesamt 5 Gigawatt Leistung mit der nordamerikanischen Plattform Air Control Concepts. Für die Flüssigkühlung von Serverschränken bietet LG zudem Kühlmittelverteiler (CDU) mit 600 Kilowatt, 1 Megawatt und 2,6 Megawatt an, die Nvidia für seine Systeme freigegeben hat.

Um die Nachfrage zu bedienen, investiert LG rund 220 Milliarden Won: in ein neues Produktionszentrum im US-Bundesstaat Virginia mit 32.000 Quadratmetern Fläche sowie in neue Linien in Pyeongtaek und Changwon in Südkorea. Hintergrund ist, dass leistungsstarke KI-Chips so viel Wärme erzeugen, dass Rechenzentren zunehmend von Luft- auf Flüssigkühlung umstellen.

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