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Genaue Zeit ohne GPS: Optische Atomuhr läuft zwei Wochen ununterbrochen auf See

Die kompakte Atomuhr Tiqker der US-Firma Infleqtion hat bei Übungen der US-Marine Temperaturschwankungen und Dauervibrationen überstanden. Ziel ist eine Zeitbasis unabhängig von Satelliten.

Symbolbild: Eine experimentelle optische Strontium-Atomuhr im Labor von JILA/NIST

Symbolbild · Foto: National Institute of Standards and Technology / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Das US-Quantentechnikunternehmen Infleqtion hat seine optische Atomuhr Tiqker zwei Wochen lang ununterbrochen auf einem Schiff betrieben. Die kompakte, robuste Uhr lief an Bord des Unterstützungsschiffs RV Merlin der US-Marine – trotz großer Temperaturschwankungen und anhaltender Vibrationen, wie das Fachportal Quantum Zeitgeist unter Berufung auf das Unternehmen berichtet. Optische Atomuhren nutzen die Schwingungen von Atomen im Bereich des Lichts als Taktgeber.

Getestet wurde bei zwei Übungen: bei Maritime Big Play Pacific, an der neben US-Marine und Marineinfanterie auch Partner aus Australien und Großbritannien teilnahmen, und bei BARB-26 mit Schwerpunkt auf Einsätzen unter Wasser und am Meeresboden. Geprüft wurde, ob die Uhr eine vom GPS unabhängige Zeitbasis für Schiffe liefern kann.

„Die Marine braucht verlässliche Zeitangaben, um im Einsatz zu navigieren, zu kommunizieren und Operationen abzustimmen“, sagte Infleqtion-Chef Matthew Kinsella. Angaben zur erreichten Genauigkeit enthält der Bericht nicht.

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