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Zypern: UN-Gesandte Holguín will informelle Fünferrunde noch in diesem Jahr

María Ángela Holguín traf Präsident Christodoulides in Nikosia. Sie nennt drei Bereiche für Fortschritte – von vertrauensbildenden Maßnahmen bis zu den Kernfragen.

Symbolbild: Der Präsidentenpalast in Nikosia, Zypern

Symbolbild · Foto: Iakovos Hatzistavrou, European Commission / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die persönliche Gesandte des UN-Generalsekretärs für Zypern, María Ángela Holguín, hat das Engagement der Vereinten Nationen für eine Lösung der Zypernfrage bekräftigt. „Wir drängen und wir werden weiter drängen“, sagte sie nach einem Treffen mit dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides im Präsidentenpalast. Holguín zeigte sich optimistisch, dass eine informelle Konferenz im Fünferformat noch vor Ende 2026 stattfinden kann.

Ihr Auftrag von UN-Generalsekretär António Guterres sei es, bis zum Ende seiner Amtszeit jede Möglichkeit für Fortschritte auszuloten. Sie nannte drei Bereiche, in denen sich etwas bewegen müsse: vertrauensbildende Maßnahmen, die Methodik künftiger Gespräche und die inhaltlichen Kernfragen. Holguín begrüßte die direkten Treffen zwischen Christodoulides und dem türkisch-zyprischen Führer Tufan Erhürman.

Erhürman sagte beim Gipfel der Organisation der Turkstaaten in Ankara, die türkisch-zyprische Führung werde weiter an einer Lösung arbeiten – „in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Türkei“. Der Norden der Insel wird nur von der Türkei als unabhängiger Staat anerkannt.

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