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Oleschky: Hilfskonvoi erreicht besetzte Stadt – Bewohner dürfen gehen

Während einer seltenen örtlichen Waffenruhe im Gebiet Cherson organisieren Russland und die Ukraine gemeinsam Evakuierung und Hilfe. In der Stadt leben noch rund 2000 Menschen.

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Foto: ru:user:Gottinight / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Sky News · youtube.com

Eine humanitäre Mission hat am Freitag die zerstörte, von Russland besetzte Stadt Oleschky im Gebiet Cherson erreicht. Der Konvoi mit 25 Bussen, Krankenwagen, Lebensmitteln und Medikamenten war laut dem ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten Dmytro Lubinez in Armjansk zusammengestellt worden. Seine russische Amtskollegin Jana Lantratowa sprach von mindestens 750 Sitzplätzen. Nach Angaben von Behörden und Freiwilligen leben in Oleschky, einst Heimat von rund 24.000 Menschen, noch etwa 2000 Einwohner.

Russland und die Ukraine veröffentlichten gleichlautende Erklärungen: „Jeder, der Oleschky verlassen möchte, wird die Möglichkeit haben, dies sicher zu tun.“ Wer bleibe, erhalte die nötige humanitäre Hilfe. Die Evakuierten können nach Russland oder in die Ukraine gebracht werden. Bei der Minenräumung der Routen, die am Donnerstag abgeschlossen wurde, kamen zwei Menschen ums Leben.

Die örtliche Waffenruhe gilt bis Sonntagabend. Vermittelt hat sie laut Weißem Haus First Lady Melania Trump, der Vatikan verweist auf die Rolle von Papst Leo XIV. Außerhalb der Feuerpause gehen die Kämpfe weiter: Die ukrainische Luftwaffe meldete russische Raketen- und Drohnenangriffe, Moskau mehr als 1000 abgefangene ukrainische Drohnen.

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