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Satire-Seiten auf Facebook: gelöscht, wiederhergestellt, erneut gelöscht

Iwajlo Mirtschew vom Bündnis DB vermutet staatliche Einmischung. Das Innenministerium spricht von massenhaften Meldungen, Premier Radew sagt, die Regierung habe „nichts damit zu tun“.

Symbolbild: Facebook- und andere App-Symbole auf einem Smartphone

Symbolbild · Foto: microsiervos / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Satirische Facebook-Seiten, darunter die der Gruppe BG Elves, die am Samstag gesperrt worden waren, sind wiederhergestellt und dann erneut entfernt worden. Das teilte Iwajlo Mirtschew, Ko-Vorsitzender von „Demokratisches Bulgarien“, am Sonntag mit. „Facebook hat keine solche Praxis“, schrieb er und erklärte, dass sicher staatliche Stellen beteiligt seien. Bereits am Samstag hatte er das Innenministerium und den Geheimdienst DANS verdächtigt.

Das Innenministerium wies das zurück: Wahrscheinliche Ursache seien „massenhafte Meldungen vieler Nutzer“ oder eine Entscheidung des Plattformbetreibers. Auch Premier Rumen Radew bestritt jede Einmischung; die Regierung habe „nichts damit zu tun“. Wenn Meldungen an Meta wegen Verstößen gegen elementare Ethik überhandgenommen hätten, sei das eine andere Frage, fügte er hinzu.

Die wiederhergestellte Seite von BG Elves warnte vor gefälschten Profilen, die nach Ansicht der Gruppe ihre Follower abwerben sollen. Wer die Seiten aus welchem Grund entfernt hat, ist bislang ungeklärt.

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