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Buckow: Acht Verletzte bei Kellerbrand im Hochhaus – Polizei prüft Brandstiftung

Bei einem Kellerbrand in einem Wohnhochhaus in Berlin-Buckow haben acht Menschen nach Feuerwehrangaben Rauchgas eingeatmet, darunter Kinder. 32 Wohnungen sind vorerst unbewohnbar.

Feuerwehr-Löschfahrzeug (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: User:Sebaso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

In einem achtgeschossigen Wohnhochhaus in Berlin-Buckow hat es am späten Sonntagabend im Keller gebrannt. Mehrere Kellerverschläge standen auf rund 100 Quadratmetern in Flammen, der Rauch zog durch das Treppenhaus bis ins oberste Geschoss. Nach Angaben der Feuerwehr atmeten acht Menschen Rauchgas ein, darunter Kinder; sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Einige Bewohner wurden mit Fluchthauben ins Freie geführt.

Die Feuerwehr war mit rund 120 Einsatzkräften und 40 Fahrzeugen vor Ort und löste die Stufe für einen Massenanfall von Verletzten aus. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 3.30 Uhr am Montagmorgen. Weil die Elektrik im Keller stark beschädigt wurde, musste der Strom abgeschaltet werden; 32 Wohnungen sind vorübergehend unbewohnbar. Die meisten Bewohner kamen privat unter, für die übrigen vermittelte das Bezirksamt eine Notunterkunft.

Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben eines Sprechers gegenüber der dpa gehen die Ermittler nach derzeitigem Stand von schwerer Brandstiftung aus. Angaben zu Tatverdächtigen oder einem Motiv gibt es nicht; die Brandursache ist nicht abschließend geklärt.

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