„Village in the Shade“ im Test: Bauernhof-Idylle mit Grusel nach Einbruch der Nacht
Das Farm-Spiel von Nippon Ichi erscheint am 27. Oktober im Westen für PS5, Switch 2, Switch und PC. Nintendo Life, Shacknews und Siliconera geben je 9 von 10.
Foto: Takashi Hososhima from Tokyo, Japan / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · NIS America · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: Nintendo Life 9/10 · Shacknews 9/10 · Siliconera 9/10
- Plattformen
- PS5, Switch 2, Switch, PC
- Studio
- Nippon Ichi Software (NIS America)
- Release
- 27.10.2026
+ Stärken
- Motivierende, lohnende Feldarbeit
- Dichte Atmosphäre aus Licht, Grafik und Musik
- Horror-Geschichte mit Tiefgang
- Grusel per Modus abschaltbar
– Schwächen
- Fummelige Steuerung beim Positionieren
- Textlastiger, tutoriallastiger Einstieg
- Wenig Freiheit durch erzwungene Story-Progression
Fazit der Kritik
Eine kluge Mischung aus gemütlichem Farm-Spiel und echtem Grusel – Schwächen bei Steuerung und Einstieg fallen kaum ins Gewicht.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
„Village in the Shade“ von Nippon Ichi Software erscheint am 27. Oktober über NIS America in Europa und Nordamerika, für PlayStation 5, Nintendo Switch 2, Switch und PC; in Japan ist es seit dem 30. Juli erhältlich. Man lässt sich im japanischen Bergdorf Kagatsu nieder, baut Gemüse an, richtet sein Heim ein und freundet sich mit den Bewohnern an. Doch das Dorf hat strenge Regeln: Fremde ansprechen, das Dorf verlassen und nachts hinausgehen ist verboten. Wer sie bricht, kommt Geheimnissen auf die Spur – auf eigene Gefahr. Ein eigener Modus („Village in the Sunshine“) schaltet die Folgen ab.
Die ersten Tests fallen sehr gut aus: Nintendo Life, Shacknews und Siliconera vergeben jeweils 9 von 10 Punkten. Einen Kritiker-Schnitt weist OpenCritic noch nicht aus. Gelobt werden die befriedigende Feldarbeit, die Atmosphäre aus Licht, Grafik und Musik sowie die Horror-Geschichte, die laut Nintendo Life auch etwas über Weltflucht und den Preis einer scheinbar perfekten Gemeinschaft erzählt. Shacknews nennt das Spiel zugleich gruselig und gemütlich, Siliconera fühlt sich bei der Grafik an Nippon Ichis Gruselreihe „Yomawari“ erinnert.
Kritik gibt es vor allem an der Steuerung: Siliconera findet das Positionieren auf der Switch 2 fummelig, Shacknews nennt die Bedienung etwas hakelig. Nintendo Life bemängelt einen textlastigen Einstieg mit vielen Erklärungen, eine erzwungene Story-Progression und einen Charakter-Editor ohne Hautton-Optionen. In Nordamerika kostet das Spiel laut Nintendo Life 49,99 Dollar.
