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Daten fürs Roboterdenken: AGIBOT öffnet Datensatz – und lässt 110 Humanoide tanzen

Der chinesische Roboterbauer AGIBOT hat neue offene Trainingsdaten für Roboter veröffentlicht, die auf veränderte Lagen reagieren sollen. Zwei Tage später tanzten 110 Humanoide in Jinan zum Guinness-Rekord.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: JJxFile / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · AGIBOT · youtube.com

AGIBOT hat am 22. Oktober die vierte Ausgabe seines Datensatzes AGIBOT WORLD 2026 veröffentlicht. Der Teil mit dem Titel „Physical Reasoning“ soll Robotern helfen zu entscheiden, was sie tun, wenn sich die Lage um sie herum ändert: Er hält verschiedene Lösungswege für dasselbe Ziel fest, verknüpft Fragen und Antworten mit den tatsächlichen Bewegungsabläufen der Roboter und deckt neun Denkfähigkeiten ab, darunter Suchen, Mengen einschätzen, Erinnern und das Ordnen von Teilschritten – in drei Schwierigkeitsstufen. Das Video stellt die Veröffentlichung vor.

Enthalten sind auch Fehlversuche, etwa wenn ein falscher Gegenstand gegriffen oder eine verlangte Menge verfehlt wurde – Material, mit dem sich Systeme trainieren lassen, eigene Fehler zu erkennen. Die Daten liegen auf Hugging Face, allerdings unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0, die kommerzielle Nutzung ausschließt. AGIBOT nutzt sie nach eigenen Angaben schon für ein kommendes Agenten-System und sein nächstes Basismodell; Zahlen zu höheren Erfolgsquoten nannte das Unternehmen nicht.

Am 24. Oktober ließ AGIBOT im Yellow River International Convention and Exhibition Center in Jinan (Provinz Shandong) 110 Humanoide vom Typ Expedition A3 gleichzeitig tanzen, ein Vertreter von Guinness World Records überreichte eine Urkunde. Die 1,75 Meter großen Roboter stammten laut Unternehmen aus der Serienproduktion. Koordiniert wurden sie mit der Flottensteuerung LinkBots und zentimetergenauer Ultrabreitband-Ortung. Eingesetzt werden sollen sie künftig unter anderem in Tourismus, Ausstellungen, Forschung und Bildung.

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