Acht Tore in Bergamo: Atalanta spielt 4:4 gegen Frosinone – Pfiffe gegen Sarri
Atalanta führt nach Rückstand 4:3, kassiert aber in der 82. Minute den Ausgleich gegen Aufsteiger Frosinone. Trainer Maurizio Sarri spricht von „offensichtlichen Geschenken“.

Archivbild · Foto: Vincenzo.togni / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Atalanta Bergamo ist am 8. Spieltag der Serie A nicht über ein 4:4 gegen Frosinone hinausgekommen. Die Gäste gingen durch Schmid bereits in der ersten Minute in Führung, Schmid traf später auch zum 2:1 für Frosinone. Für Atalanta trafen Krstović (2), Ederson per Elfmeter und Elmas; für Frosinone traf zudem Calò (48.), ehe Terzić in der 82. Minute zum Endstand ausglich. Zur Pause hatte Atalanta 3:2 geführt.
Beim Abgang pfiffen die Heimfans, vor allem gegen Trainer Maurizio Sarri. Der sah die Schuld bei seiner Mannschaft: „Die ersten beiden Gegentore waren offensichtliche Geschenke, banale, aber gravierende Fehler“, sagte er laut ANSA. Für die Enttäuschung des Publikums zeigte er Verständnis – sie sei „auch unsere“. Die Fans hätten die Mannschaft 95 Minuten lang leidenschaftlich unterstützt.
Selbstkritisch zeigte sich Sarri auch bei seinen Wechseln: So, wie es gelaufen sei, „war die Entscheidung nicht richtig“. Atalanta steht nach acht Spieltagen bei zehn Punkten.
